
Im Gegensatz zu den gemütlichen Wanderpaddlern waren wir, die Kanujugend, am 1. Juliwochenende hungrig auf Action. Und so führte uns auch dieses Jahr unsere jährlichen Allgäu-Ausfahrt an die schöne Iller. Diese zeigte sich zwar in ihren schönsten Farben, aber gerne hätten wir beim Wettergott ein bisschen mehr Wasser bestellt. Doch wir Paddler nehmen es, wie es kommt, immerhin war die Iller an diesen heißen Tagen angenehm erfrischend.
Um den Mythos der Iller ganz zu erleben, starteten wir unsere Tour beim Illerursprung, in der Nähe des dortigen McDonald‘s, der uns herzlich wenig interessierte. Nun konnte sich zeigen, ob sich die vielen Trainingsstunden ausgezahlt haben. Um die sichere Betreuung der Kanujugend musste man sich keine Sorgen machen, die war absolute Spitze.
Bei der legendären Stufe, dem „Kanonenrohr“, bei Langenwang-Rubi tobten wir uns intensiv aus. Für manche von uns war diese Abfahrt eine Premiere, die wir aber gekonnt meisterten und Lust auf eine Wiederholung machte. Doch irgendwann hieß es weiterfahren, wir hatten ja noch ein gutes Stück zu paddeln. Erschöpft und glücklich erreichten wir nach einem intensiven Paddeltag unser Ziel in Sonthofen.


Trotz des wenig komfortablen Campingplatzes hatten wir eine tolle Gemeinschaft, genossen als Belohnung des Tages ein leckeres Essen und gönnten uns eine gute Portion erholsamen Schlaf.
Da der gestrige Tag uns heiß auf mehr gemacht hatte, ging es am nächsten Tag ab Sonthofen freudig weiter. Die vielen Kehrwasser luden zum Spielen ein. Stolz zeigten wir unser Können im Kehrwasserfahren und verbesserten nebenbei auch unsere Fahrkünste spielerisch weiter. Wer glaubt, dass man Strecke machen muss, um vom Paddeln ausgepowert zu sein, der irrte sich. Durch das Mitnehmen gefühlt jedes Kehrwasser waren wir schon beim Bosch in Immenstadt ausgetobt und beendeten dort glücklich unsere tolle Tour. Die Iller war auch dieses Jahr wieder schön gewesen.



Wir danken dem Trainerteam für die Kanujugend für die tolle Ausfahrt und freuen uns aufs nächste Jahr.








