
Es ist langsam zu einer Tradition unseres Kanuclubs geworden, unsere jährliche Ausfahrt auf der Nagold im Frühjahr.
Nach dem Currywurstdesaster letztes Jahr war es Zeit, neue Wege zu gehen. Denn wie oft haben wir beim Paddeln diese Menge an Müll an den Ufern und im Wasser gesehen?
Und so hatte Marco dieses Jahr die glorreiche Idee, einfach beides zu verbinden: Nagoldputzete als Paddeltour.
Aufgrund dessen brachen sieben Leute vom Monbachtal in jeweils zwei Canadier und Kajaks auf, um den Müll einzusammeln.



Keine Sorge, um den Aufbruch im Monbachtal dieses Jahr nicht zu verzögern, ließen wir den Imbiss einfach eiskalt links liegen, obwohl dieses Jahr die Currywurst wahrscheinlich schneller gewesen wäre. 😉
Schon kurz nach unserem Einstieg füllten sich rasend schnell unsere Säcke. Von den Klassikern wie Verpackungen, Bälle, Schuhe, Flaschen und Dosen bis zu exotischen Sachen wie Lichterkette, Autoreifen, Stuhl, Barbiespielzeug, Katheterbeutel, vollgelaufene Jacke und Vesperbrett war alles dabei.



Kurze Schwälle, Steine im Wasser und Wehre sorgten für die nötige Paddelabwechslung. Um unser Ziel, Dillweißenstein, rechtzeitig zu erreichen, brachen wir das Müllsammeln bei Unterreichenbach ab; ansonsten hätten wir die Stirnlampen einpacken müssen.


Und so genossen wir den letzten Teil unserer Tour, obwohl wir genügend Müll fürs nächste Paddelputzete registrierten.
Die Stadt Pforzheim wird sich bestimmt über den eingesammelten Müll freuen, obwohl es wahrscheinlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Im Gegenzug bedanken wir uns bei der Stadt Pforzheim für ihre Kooperation bei der Müllentsorgung.


Wir danken Marco für diese grandiose Idee und seine Organisation und haben auch nächstes Jahr vor, paddeln mit Umweltschutz zu verbinden. Externe Hände sind auch nächstes Jahr herzlich willkommen. Vielleicht springt nächstes Jahr als Belohnung auch eine selbstgemachte Currywurst heraus. 😉






